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Oral­chirurgie / Kiefer­chirurgie in Hamburg

Beschwerden durch Weisheitszähne, Entzündungen im Kiefer oder verlagerte Zähne können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Die Oralchirurgie / Kieferchirurgie in Hamburg bietet heute schonende und präzise Möglichkeiten, Erkrankungen im Bereich von Zähnen, Kiefer und Mundhöhle gezielt zu behandeln.

In unserer MKG-Praxisklinik in Niendorf-Nord (Eimsbüttel) werden ambulante oralchirurgische Eingriffe mit hoher fachlicher Spezialisierung durchgeführt. Dabei verbinden wir chirurgische Erfahrung mit präziser Diagnostik und individuell abgestimmten Behandlungskonzepten. Digitale Bildgebung und digitale Volumentomographie (DVT) ermöglichen eine präzise Operationsplanung und eine exakte Darstellung anatomischer Strukturen.

Als erfahrene Überweiserpraxis arbeitet unsere Praxisklinik eng mit Zahnärztinnen und Zahnärzten, Kieferorthopädie und weiteren Fachbereichen zusammen.

Weisheits­zahnent­fernung und operative Zahn­entfer­nungen

Die operative Entfernung von Weisheitszähnen gehört zu den häufigsten Eingriffen der Oralchirurgie. Weisheitszähne können Beschwerden verursachen, wenn sie schief wachsen, nicht ausreichend Platz im Kiefer haben oder nur teilweise durchbrechen. Häufig entstehen Druckgefühle, Entzündungen oder Schmerzen im hinteren Kieferbereich. Auch die Nachbarzähne können durch verlagerte Weisheitszähne beeinträchtigt werden.

In unserer MKG-Praxisklinik erfolgt die Weisheitszahnentfernung mit gewebeschonenden Verfahren. Die Eingriffe werden in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Für umfangreichere Behandlungen besteht bei Bedarf auch die Möglichkeit einer Sedierung.

Neben Weisheitszähnen werden auch stark geschädigte bleibende Zähne operativ entfernt, wenn ein Zahnerhalt medizinisch nicht mehr sinnvoll ist. Auch die operative Entfernung von Milchzähnen kann notwendig werden – beispielsweise bei Platzproblemen oder kieferorthopädischen Behandlungen.

Ein Patient liegt auf einem Behandlungsstuhl, während eine Person in medizinischer Kleidung und Handschuhen mit Instrumenten im Mund des Patienten arbeitet. Auf dem blauen Abdecktuch vor dem Patienten liegen verschiedene zahnmedizinische Instrumente, eine Metallablage mit einem gezogenen Zahn.

Ent­fernung von Wurzel­resten

Nach Zahnfrakturen oder schwierigen Zahnentfernungen können Wurzelreste im Kiefer verbleiben. Diese verursachen häufig Entzündungen oder Beschwerden und sollten deshalb entfernt werden. Dies erfolgt durch präzise chirurgische Verfahren, bei denen der betroffene Bereich möglichst schonend eröffnet wird.

Durch moderne Bildgebung kann die genaue Lage der Wurzelreste exakt bestimmt werden, wodurch umliegendes Gewebe optimal geschont wird. Ziel ist eine sichere Entfernung bei möglichst schneller Heilung.

Operative Frei­legung retinierter Zähne

Nicht alle Zähne brechen regulär durch. Retinierte oder verlagerte Zähne verbleiben teilweise oder vollständig im Kieferknochen und können dadurch funktionelle oder ästhetische Probleme verursachen. Besonders häufig betrifft dies Eckzähne.

Im Rahmen der Oralchirurgie werden retinierte Zähne chirurgisch freigelegt. Es kann zusätzlich eine sogenannte Bracket-Befestigung erfolgen. Hierbei wird ein kleines kieferorthopädisches Element auf dem Zahn befestigt, damit der behandelnde Kieferorthopäde den Zahn kontrolliert in die richtige Position führen kann.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Kieferchirurgie und Kieferorthopädie ermöglicht eine optimal abgestimmte Behandlung.

Replan­tation ausgeschla­gener Zähne und Schie­nung gelockerter Zähne

Nach Unfällen oder Stürzen kann es zu Zahnverletzungen kommen. Dabei können Zähne gelockert, verschoben oder vollständig ausgeschlagen werden.

Ein vollständig herausgelöster Zahn – ein sogenannter avulsierter Zahn – kann unter bestimmten Voraussetzungen wieder eingesetzt werden. Entscheidend hierfür sind unter anderem die richtige Lagerung und die Zeit außerhalb des Mundes.

Gelockerte oder verschobene Zähne werden häufig durch eine Schienung stabilisiert. Dabei wird der betroffene Zahn vorübergehend mit den Nachbarzähnen verbunden, um eine möglichst gute Heilung zu unterstützen.

Zahn­transplan­tationen

Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Zahn durch eine Zahntransplantation ersetzt werden. Dabei wird beispielsweise ein Weisheitszahn an die Stelle eines zuvor entfernten Zahnes übertragen. Ziel ist es, eine Zahnlücke funktionell und biologisch sinnvoll zu versorgen. Wir prüfen dabei individuell, ob eine solche Behandlung medizinisch sinnvoll und möglich ist.

Wurzel­spitzen­resektion (WSR) mit retro- und ortho­grader Wurzel­füllung

Die Wurzelspitzenresektion dient dem Erhalt eines natürlichen Zahnes, wenn eine Entzündung trotz einer klassischen Wurzelkanalbehandlung weiterhin besteht. Dabei wird die entzündete Wurzelspitze chirurgisch entfernt und das umliegende entzündete Gewebe sorgfältig gereinigt. Anschließend wird der Wurzelkanal bakteriendicht verschlossen.

Je nach Befund erfolgt die Versiegelung des Zahnes entweder von der Wurzelseite aus (retrograde Wurzelfüllung) oder über den Zahnkanal von der Zahnkrone aus (orthograde Wurzelfüllung).

In bestimmten Fällen kann eine extraorale Behandlung sinnvoll sein. Hierbei wird der Zahn zunächst vorsichtig entfernt, außerhalb des Mundes behandelt und anschließend wieder eingesetzt. Zur Stabilisierung wird der Zahn danach vorübergehend geschient.

Präpro­thetische Chirur­gie

Nach Zahnverlusten verändert sich häufig der Kieferknochen. Dadurch kann der Halt von Prothesen beeinträchtigt werden. Die präprothetische Chirurgie dient dazu, die Voraussetzungen für Zahnersatz zu verbessern.

Durch diese Maßnahmen kann der Sitz von herausnehmbarem Zahnersatz deutlich verbessert werden.

Hierzu gehören unter anderem:

  • Korrekturen von Schleimhaut und Weichgewebe,
  • Entfernung störender Gewebestrukturen,
  • Anpassungen am Kieferknochen,
  • Vestibulumplastik zur Verbesserung des Prothesenhalts.

Verschluss von Mund-Antrum-Verbin­dungen (MAV)

Die Mund-Antrum-Verbindung (MAV) ist eine offene Verbindung zwischen Mundhöhle und Kieferhöhle. Sie kann als Komplikation nach Zahnextraktionen, Wurzelspitzenresektionen oder Zahntransplantationen im Oberkiefer entstehen.

Damit keine Entzündung der Kieferhöhle entsteht und langfristige Beschwerden vermieden werden, sollte die Öffnung zeitnah verschlossen werden. Hierfür wird körpereigenes Schleimhautgewebe – beispielsweise aus dem Mundvorhof, dem Gaumen oder der Wange – verwendet. Welche Operationstechnik eingesetzt wird, richtet sich nach dem individuellen Befund.

Zysten­operationen

Kieferzysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume, die sich im Kieferknochen oder im Weichgewebe entwickeln können. Da sie oft langsam wachsen, bleiben sie lange unbemerkt. Mit der Zeit können jedoch Knochenstrukturen oder benachbarte Zähne beeinträchtigt werden.

In unserer Praxisklinik werden Zysten chirurgisch entfernt. Der Eingriff kann in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Größere Defekte lassen sich gegebenenfalls mit Knochenersatzmaterial stabilisieren.

Kiefer­höhlen­operationen

Entzündungen der Kieferhöhle können starke Beschwerden verursachen und chronisch verlaufen. Reicht eine konservative Therapie nicht aus, kann eine operative Behandlung notwendig werden.

Die moderne Kieferchirurgie in Hamburg ermöglicht eine schonende Sanierung entzündeter Bereiche und die Beseitigung möglicher Ursachen. Ziel ist es, die natürliche Funktion der Kieferhöhle wiederherzustellen und weitere Komplikationen zu vermeiden.

Abszess­behandlungen

Ein Kieferabszess ist eine bakterielle Entzündung mit Eiterbildung. Typische Symptome sind starke Schmerzen, Schwellungen oder eine sogenannte „dicke Backe“.

Die Behandlung umfasst die chirurgische Eröffnung des Abszesses, die Entfernung des Eiters und die Reinigung des betroffenen Bereichs. Ergänzend erfolgt häufig eine antibiotische Therapie.

Eine schnelle Behandlung durch einen erfahrenen Oralchirurgen ist wichtig, da sich Infektionen im Kopf-Hals-Bereich ausbreiten können.

Behand­lung von Mundschleim­hauterkran­kungen

Veränderungen der Mundschleimhaut können unterschiedliche Ursachen haben – von Entzündungen über Infektionen bis hin zu gut- oder bösartigen Gewebeveränderungen.

Für eine präzise Diagnosestellung können Gewebeproben entnommen und anschließend mikroskopisch untersucht werden. Der Eingriff erfolgt meist ambulant in unserer Praxisklinik unter örtlicher Betäubung.

Speichel­drüsen­erkrankungen

Auch Erkrankungen der Speicheldrüsen gehören zum Leistungsspektrum der Oralchirurgie. Häufige Ursachen sind Entzündungen, Speichelsteine oder Zysten. In seltenen Fällen können auch Tumore auftreten.

Zur Diagnostik kommen Verfahren wie Ultraschall oder Schichtbildaufnahmen zum Einsatz. Je nach Befund erfolgt die Behandlung konservativ oder operativ.

Oral- und Kiefer­chirurgie in Hamburg mit individueller Betreuung

Unsere Praxisklinik verbindet moderne Diagnostik, chirurgische Spezialisierung und patientenorientierte Betreuung. Ziel jeder Behandlung ist eine möglichst schonende Therapie mit nachhaltigem Behandlungserfolg.

Als erfahrene MKG-Praxis begleitet unser Team Patientinnen und Patienten sowie Überweisende mit fachlicher Kompetenz, digitaler Diagnostik und individuell abgestimmten Behandlungskonzepten.

FAQ Oral­chirurgie / Kiefer­chirurgie in Hamburg

Wann sollte man einen Oralchirurgen aufsuchen?

Ein Besuch bei einem Oralchirurgen ist sinnvoll, wenn operative Eingriffe an Zähnen, Kiefer oder Weichgewebe notwendig werden. Dazu gehören beispielsweise Weisheitszähne, Entzündungen, Zysten, chirurgische Zahnerhaltung oder Implantate.

Ist eine Weisheitszahn-OP schmerzhaft?

Während der Behandlung selbst entstehen durch die Betäubung normalerweise keine Schmerzen. Nach dem Eingriff können Schwellungen oder Wundschmerzen auftreten, die sich in der Regel gut behandeln lassen.

Können oralchirurgische Eingriffe ambulant durchgeführt werden?

Ja. Die meisten Eingriffe der Oralchirurgie in Hamburg erfolgen ambulant unter örtlicher Betäubung. Sie können die Praxis am selben Tag wieder verlassen.

Ihr Ansprech­partner für Oral­chirurgie / Kiefer­chirurgie in Hamburg

Ob Implantationen, Weisheitszahnentfernung, chirurgische Zahnerhaltung oder komplexe Eingriffe im Bereich der Kieferchirurgie – die Praxisklinik MKG Hamburg Nord bietet Ihnen individuell abgestimmte Behandlungskonzepte. Durch fachliche Spezialisierung, fortschrittliche Technik und persönliche Betreuung entsteht eine hochwertige Versorgung auf dem aktuellen Stand oralchirurgischer Behandlungsmethoden.

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